Schmutziger Martini
Cocktail mit Alkohol
Kategorie : Alcoolisé
Herkunft : New York
Zutaten
- 1 cl Olivensaft / Salzlake (ou Sale Sue)
- 2 Olive
- 4.50 cl Gin
- 1.50 cl vermouth trocken
- 6 Eiswürfel
Zubereitung
Geben Sie den Gin, den Wermut, die Salzlake und die Eiswürfel in ein Rührglas Rühren Sie 10 bis 15 Sekunden Seihen Sie das Getränk in ein gekühltes Martiniglas ab und filtern Sie dabei die Eiswürfel heraus Geben Sie zwei grüne Oliven auf den Boden des Glases
Geschichte
Der Dirty Martini ist eine moderne Variante des klassischen Martini, verbunden mit New York und der amerikanischen Barkultur des 20. Jahrhunderts. Wie bei vielen Cocktails, die zu Standards geworden sind, ist sein genauer Ursprung schwer einer einzelnen Person zuzuschreiben, doch er erscheint im Gefolge des Dry Martini, der sich in den Vereinigten Staaten zwischen dem späten 19. und dem frühen 20. Jahrhundert durchsetzt. Der Begriff dirty („schmutzig“) stammt von der Zugabe von Olivenjus oder Salzlake, die die Klarheit der Mischung trübt und ihr ihre salzige Signatur verleiht.
Der traditionelle Martini, bestehend aus Gin und trockenem Wermut, entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte zu immer trockeneren Varianten, bis man begann, Olivenlake hinzuzufügen, um den aromatischen Charakter zu betonen und das Gleichgewicht des Cocktails zu verändern. Diese Praxis verbreitete sich vor allem in den Bars von New York, wo die Vorliebe für direktere, salzigere und ausdrucksstärkere Getränke den Aufstieg des Dirty Martini förderte. Die Olive als Garnitur wurde zu einem wesentlichen visuellen und geschmacklichen Merkmal dieser Variante.
Der Dirty Martini gilt heute als großer Klassiker der amerikanischen Mixologie, nahe am Dry Martini, aber durch seine jodige und salzige Note klar unterscheidbar. Sehr kalt serviert, mit Eiswürfeln zum Mischen vor dem Abseihen, verkörpert er die Ästhetik einfacher, direkter und eleganter Cocktails. Sein anhaltender Erfolg beruht auf dem Kontrast zwischen der botanischen Struktur des Gins, der Zurückhaltung des trockenen Wermuts und der Umami-Fülle der Olivenlake.